Montag, 28. September 2009

Sinstorfer Kirche über 1000 Jahre alt



Altar von 1619. Der Aufsatz wird von korinthischen Säulchen und reich geschmückten Wangen gerahmt.
- Relief aus Eichenholz an der Rückwand des Altarraums: „Ohnmacht Mariae“ (1470/80 aus der Werkstatt des Lüneburger Meisters Cord Snitker).
Die Ausstattung aus der Umbauzeit im 17. Jahrhundert ist bis heute erhalten.
Der kostbare Altar von 1619.
Geschichte der Kirche
Im 12. oder frühen 13. Jahrhundert wurde die Sinstorfer Kirche gebaut – sie ist damit der älteste noch bestehende Kirchbau im heutigen Hamburger Stadtgebiet. Mehr noch: Archäologische Grabungen aus den sechziger Jahren haben ergeben, dass hier bereits in karolingischer Zeit eine Kirche stand – damals noch ein Holzgebäude, wie einige Pfostenlöcher belegen.
Nachdem die Gefahr durch die heidnischen Wikinger gebannt war, wurde Sinstorf zum Mittelpunkt eines großen Kirchspiels, zu dem zahlreiche Dörfer gehörten. An die Stelle ihrer hölzernen Vorgänger war eine Feldsteinkirche getreten, eine Basilika mit eingezogenem rechteckigen Chor, was sich noch heute an drei vermauerten Arkadenbögen und den romanischen Fenstern der Westwand erkennen lässt. Diese Kirche hatte auch eine Wehrfunktion: Reste eines Wehrgrabens wurden in der Höhe des heutigen Pfarrhauses nachgewiesen.
Anfang des 15. Jahrhunderts kam es zu einem gründlichen Umbau: Die Sinstorfer Kirche wurde zu einem einschiffigen Langhaus mit Kastenchor und Rundturm im Westen. Durch einen weiteren Umbau in der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts entstand die heutige Saalkirche. Der Rundturm wurde abgerissen und durch einen frei stehenden Turm an der Südseite ersetzt. Die Ausstattung aus der Umbauzeit im 17. Jahrhundert ist bis heute erhalten geblieben.

Ein Frachter verläßt den Hamburger Hafen

Wie ein Frachter die Elbe runter von Hamburg den Hafen verläßt
Nimm mich mit Kapitän auf die Reise . nimm mich mit in die weite weite Welt


















Ein Frachter verläßt das Tor zur Welt




So langsam verschwindet das Schiff am Horizont







Samstag, 26. September 2009

Alles hat ein Ende nur die Wurst hat zwei

Alles hat ein Ende nur die Wurst hat zwei
Alles hat ein Ende nur die Wurst hat zwei



Freitag, 25. September 2009

Willkomm Höft Schiffbegrüßungsanlage




Ständchen für schwere Pötte
Seit 56 Jahren werden ein- und auslaufende Schiffe auf der Elbe am "Willkomm Höft", der Schiffsbegrüßungsanlage in Wedel bei Hamburg, feierlich begrüßt oder


Das Flair der großen weiten Welt
Bis zu 60 Mal täglich können Besucher die Zeremonie für die vorbeiziehenden Schiffe erleben: Erst schallt Richard Wagners "Steuermann halt die Wacht" aus riesigen Lautsprechern über die Elbe. Dann erklingt die Hymne der Hansestadt Hamburg "In Hamburg an der Elbe Auen", gefolgt von einem "Herzlich Willkommen" oder "Auf Wiedersehen" in den verschiedensten Sprachen der Erde. Anschließend wird die Flagge am 43 m hohen Mast gedippt (wie das Senken der Flagge seemännisch genannt wird), das internationale Signal für "Gute Reise" aufgezogen und die jeweilige Nationalhymne des passierenden Schiffes gespielt. Das Schiff "antwortet" durch Dippen seiner Flagge.


Willkomm-Höft in Wedel
An der weltberühmten Schiffsbegrüßungsanlage "Willkomm-Höft" am Wedeler Elbufer werden seit 1952 täglich von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang Schiffe aus aller Welt gegrüßt. Willkommen in Hamburg Jeder Pott über 500 BRT, der den Hamburger Hafen anläuft, wird über die Laufsprecheranlage des Schulauer Fährhauses begrüßt oder verabschiedet. Der diensthabende Kapitän in der Kabine nutzt dafür das riesige Nationalhymnenarchiv, das in einem Regal bereitsteht. 284 Kassetten sorgen für die Würdigung jedes einzelnen Schiffes in der jeweiligen Landessprache. Eine angepasste Zeremonie für jedes Schiff. Jeden Tag sind das immerhin etwa 50 bis 60 Stück. Ein Flaggengruß durch "dippen" der Hamburgfahne ergänzt das Ritual. Nostalgie in Funktion Die Ansprachen und Hymnen der einzelnen Länder kommen noch immer vom Magnetband der bereitstehenden Kassetten. Oder vom Computer. Denn nach 46 Jahren Nostalgie ist mittlerweile auch die Technik im Willkomm Höft eingezogen. Nicht jeder kann sich allerdings mit dem "High Tech Gerät" anfreunden. Und so liegt es heute in der Hand der diensthabenden Kapitäne, ob der Ton analog oder digital abgespielt wird. Besonders aufwendig aber ist in jedem Fall die Begrüßung in der jeweiligen Landessprache, denkt man an ausgefallene Sprachen, wie Ukrainisch, Russisch oder Malaysisch. Im übrigen hört man die Begrüßungsworte und die Melodien besonders gut draußen auf dem Steg, oder im Kaffeegarten des Schulauer Fährhauses. Ein Besuch des Willkomm-Höft bietet sich also bestens zum Pausieren an, in Verbindung mit einem Besuch des Buddelschiff- und Muschelmuseums, das sich ebenfalls im Schulauer Fährhaus befindet.


Hamburg 2009 SCHULAUER FÄHRHAUS










Die Schiffsbegrüßungsanlage im goldenen Abendlicht - aufgenommen Ende August 2009 in Wedel - Schulau







Kiek mol wedder in Fischmarkt in Hamburg

Fischmarkt Hamburg

Aale Dieter auf dem Hamburger Fischmarkt

Am Hamburger Fischmarkt ist auch im Winter sonntags von 7 bis 12 Uhr in der Fischhalle die "Hölle" los!

Hamburger Fischmarkt am Sonntag 09.08.2009, Fischverkauf direkt vom Boot aus

Geschichte des Hamburger Fischmarktes
Der Fischmarkt wird bereits seit 1703 auf dem Gebiet des heutigen Stadtteils Altona abgehalten. Der Grund für die frühen Öffnungszeiten am Sonntag ist die leichte Verderblichkeit des Fisches, der noch vor dem Kirchgang um 10.00 Uhr verkauft werden sollte. Im Jahr 1896 wurde die Fischauktionshalle in Form einer Basilika erbaut, in der Großhändler mit Hilfe eines Auktionators den Fisch an den Mann brachten. Ab etwa 1930 verlagerte sich der Fischhandel aus praktischen Gründen in die Nähe der Fischfabriken und Kühlhallen, die westlich der Fischauktionshalle erbaut wurden. Der Fisch wird heute nicht mehr direkt aus dem Meer angelandet, sondern kommt bereits tiefgekühlt per LKW in den ehemaligen Fischereihafen. Heute versteigern Großhändler ihren Fisch in virtuellen Auktionen. Der Fischmarkt dient heute also nicht mehr dem Fischhandel, sondern ist eine Einkaufsmöglichkeit für Hamburger und ein Erlebnis für Touristen.
Wiederaufbau und Skulpturen auf dem Fischmarkt
Das Gelände des Altonaer Fischmarkts wurde im Zweiten Weltkrieg schwer beschädigt. Erst in den 70er Jahren begann die Stadt mit dem Wiederaufbau. Heute bilden die Gebäude aus dieser Zeit und die Neubauten aus den 90er Jahren ein bauliches Ensemble. Sehenswert ist die bronzefarbene Brunnenfigur der Minerva, der römischen Göttin des Handwerks. Zwei weitere Bronzefiguren stellen Marktverkäufer aus der guten alten Zeit dar: eine Frau mit zwei Fischkörben und ein Mann mit einem Bauchladenkorb voller Fische. Beim Betrachten dieser beiden Figuren fühlt man sich ganz in die Anfangszeiten des Hamburger Fischmarktes zurück versetzt.

Dienstag, 15. September 2009

September

September
Warme Farben und kühlere Nächte
Mit der allmählich erlöschenden Kraft des Sommers und dem Übergang zu herbstlicher Reife ist der September einer der schönsten Monate. Warme Farben, sonnige Tage und kühle Nächte prägen ihn, am 22. beginnt der kalendarische Herbst. Die Vegetationsperiode geht zu Ende, die Früchte des Sommers reifen und können genossen werden.
Herbstzeitlose

Auch im Herbst blühen Pflanzen. So streckt in Auwäldern, an Böschungen und auf feuchten Wiesen die Herbstzeitlose ihre krokusartigen Blüten hervor. Herbstzeitlosen haben einen umgekehrten Rhythmus: im Herbst nach dem Grasschnitt blühen sie hellrosa, ihre tulpenartigen Blätter erscheinen im Frühjahr, die Samenkapseln im Juni. Die Blätter werden im Frühling gelegentlich mit dem Bärlauch verwechselt und können zu schweren Vergiftungen führen.
Im Garten wird Ende September nochmals die Wiese gemäht. Wer im Winter Vögel mit Kernen füttern will, sollte jetzt seine Sonnenblumen mit Netzen versehen. Auf abgeerntete Beete wird Kompost aufgebracht und Gründüngung ausgesät.
Unsere Zugvögel
Geliebt und bedroht
Rauchschwalbe

Von den in unseren Breiten heimischen Vogelarten verlässt der größte Teil in den Wintermonaten seine Reviere und zieht in wärmere Gegenden Südeuropas oder Afrikas. Typische Vertreter der Zugvögel sind Weißstorch und Schwarzstorch, Kranich, Wespenbussard, Kuckuck, Mauersegler, Rauchschwalbe, Brachvogel, Kiebitz, Singdrossel, Sumpfrohrsänger, Feldlerche, Fitis, Nachtigall und Hausrotschwanz. Doch diese Reise ist nicht ohne Gefahren.
Klappernde Störche läuten den Frühling ein
Zeitvorteil für Westzieher durch kürzere Wegstrecke

Von Bayern bis hoch nach Schleswig-Holstein kehren bereits Anfang März zahlreiche Weißstörche zu ihren angestammten Nistplätzen zurück. In der Regel sind es so genannte Westzieher, die den Winter in Spanien und Nordafrika verbracht haben und nun aufgrund der kürzeren Wegstrecke als erste wieder in die Brutgebiete zurückfinden. Auch in Hamburg hat der erste Adebar bereits seinen frisch renovierten Horst bezogen.
Vieltausendfaches Geschnatter
Erleben Sie, wie Wildgänse am Niederrhein und in Ostfriesland überwintern

Ende August Anfang Septenber verlassen die Wildgänse ihre sibirischen Brutgebiete und brechen zu einer rund 6.000 Kilometer langen Reise auf. Diese führt sie mit mehreren Zwischenstopps über Osteuropa unter anderem nach Ostfriesland und an den Niederrhein. Der NABU bietet im Winterhalbjahr zahlreiche Bus-Exkursionen zu den Wildgänsen an.

Der von BirdLife International, der internationalen Partnerorganisation vom NABU, ins Leben gerufene BirdWatch hat sich zum Ziel gesetzt, die spektakulären Formationsflüge der Gänse, die Wanderungszüge von Alpenstrandläufern und Staren und zahlreicher anderer Vogelarten europa- und weltweit an einem festgelegten Tag im Jahr zu beobachten und festzuhalten. Der NABU bietet dazu deutschlandweit zahlreiche Veranstaltungen an.
Kurztrip statt Langstreckenflug
Vögel reagieren auf die Klimaerwärmung

Kaum stellen sich die ersten milderen Temperaturen ein, machen heimkehrende Zugvögel auf das Ende des Winters aufmerksam. Ziehende Trupps von Gänsen und Kranichen, das auf einmal wieder erklingende zilp-zalp im Garten oder Stadtpark sind Frühlingsboten, die nicht nur von Vogelkundlern alljährlich mit Freude wahrgenommen werden.
Die Vögel des Glücks brauchen besonderen Schutz

Es gibt Zugvogelarten, für deren Schicksal wir Menschen in Deutschland in ganz besonderer Weise Verantwortung tragen. Zu ihnen zählt einer der eindrucksvollsten Vögel überhaupt - der Kranich. Rund 3.000 Brutpaare leben heute in den verbliebenen Bruchwäldern, Feldsöllen und Auen Nord- und Mitteldeutschlands. Langjährige Schutzbemühungen haben dazu beigetragen, dass es mit dem Kranich seit einigen Jahren wieder bergauf geht. Doch das künftige Schicksal der weitaus größeren Kranichpopulationen in Skandinavien, Polen und den Baltischen Staaten wird ganz unmittelbar davon abhängen, ob ihre Rastplätze zwischen Brut- und Überwinterungsgebieten als überlebensnotwendige Trittsteine erhalten bleiben.
Tödliche Masten und Drähte
Zugvögel kennen keine Grenzen

Weißstörche überqueren auf ihren Wanderungen eine Reihe von Ländern, die über das weltweit dichteste Netz an oberirdischen Stromleitungen verfügen. Energiefreileitungen und deren Masten zählen dadurch zu den größten Gefahren für die Störche. Genaue Zahlen sind bisher nicht bekannt, doch muss mit alljährlich mehreren Tausend Vögeln gerechnet werden, die an unzureichend markierten Leitungstrassen oder falsch konstruierten Masten qualvoll verenden.
Kein Grund zur Panik
Hornissen und Wespen sind friedlicher als allgemein gedacht

Gemeine Wespe

Hornisse
Aufklärung ist auch heute noch dringend notwendig, denn kaum eine Tiergruppe ruft so heftige Reaktionen hervor wie diese unter dem wissenschaftlichen Begriff Hautflügler zusammengefassten Insekten. „Die Tatsache, dass nur wenige Menschen mit der Lebensweise von Wespen oder Hornissen vertraut sind, hat zur Bildung von Mythen und Vorurteilen beigetragen“, erklärt NABU-Expertin Melanie von Orlow.
Durch eine bessere Einschätzung zum Teil bekannter Situationen können selbst Hornissen und Menschen friedliche Nachbarn werden. So ist es im Sommer ratsam, süße Nahrungsmittel im Freien abzudecken und Limonaden mit Strohhalm zu trinken. Außerdem ist es sinnvoll, nicht nach anfliegenden Tieren zu schlagen.

Kein Grund zur Panik: Wespe in Orangensaftglas
Angstschweiß kann übrigens Angriffe auslösen. Dabei fliegen nur zwei der acht in Deutschland heimischen Wespenarten auf Cola, Steak und Kuchen. Die Gemeine und die Deutsche Wespe haben den Wespen insgesamt einen schlechten Ruf eingebrockt. Die Leidtragenden sind die Hornissen und die im Freien, in Büschen oder unter Vordächern nistenden Langkopfwespen, deren Nester oft "vorsorglich" ausgeräuchert werden.

Wilde Früchtchen
Aromatische Genüsse aus der Natur
Zum Frühstück Brötchen mit leckerer Brombeermarmelade, zum Mittagessen Preiselbeerkompott als Beilage zum Wildfleischgericht und zum Abendbrot einen aromatischen, vitaminreichen Hagebuttentee: Ohne die köstlichen Wildfrüchte wäre unser Speisezettel um einiges ärmer. Wir müssen uns aber nicht immer nur aus den Regalen der Bioläden oder Supermärkte bedienen, sondern könnten es ja mal unseren Vorfahren nachmachen. Als Jäger und Sammler aßen sie, was die Natur ihnen bot. Darunter natürlich auch die verschiedensten Wildfrüchte.

Holunderbeersaft, Gelees und Marmeladen
Kochen mit „Früchten der Saison“: Im Spätsommer ist Holunderzeit
Der Schwarze Holunder ist einer unserer am vielseitigsten verwendbaren Wildsträucher. In der Volksmedizin früherer Zeiten spielte er eine große Rolle, der Holunderstrauch am Haus ersetzte praktisch die Apotheke. Die Blüten wirken unter anderem schweißtreibend, die Früchte haben eine leicht abführende Wirkung. Aus Respekt vor den segensreichen Wirkungen hieß es sogar, beim Vorübergehen solle man vor dem Holunder stets den Hut ziehen.
Nicht ernten: Hier sind noch zu viele halbreife Beeren dabei.
Die kleinen Beeren sind säurearm, dafür aber umso vitaminreicher, vor allem Vitamin C ist mit 180 Milligramm je Kilo bestens vertreten. Der in Beerenhaut und Saft gleichermaßen vorhandene Farbstoff Sambucyanin gilt als probates Mittel zur Herz-Kreislauf-Stärkung und gegen Erkältungen. Die Lebensmittelindustrie verwendet Holundersaft als natürlichen Farbstoff und früher wurde sogar Leder mit Holunder gefärbt.
Doch Vorsicht: Unreife Früchte enthalten ebenso wie die Blätter und die Rinde den Giftstoff Sambunigrin. Der Genuss kann zu Erbrechen, leichten Krämpfen und Durchfall führen. Reife Früchte sind zwar weitgehend Sambunigrin-frei, bei empfindlichen Menschen löst der Rohverzehr dennoch Übelkeit aus. Erst Erhitzen über 80 Grad Celsius zerstört das Sambunigrin und andere unbekömmliche Stoffe.


September
Im alten römischen Kalender war September der siebte Monat, sein Namen kommt von der Zahl 7. An einem 1. September sollen Sodom und Gomorrha vernichtet worden sein, der Tag gilt als Unglückstag, ebenso wie die ganze Woche verworfener Tage vom 21. bis 28, die dann durch den Tag des Erzengels Michael und aller Engel wie Gabriel und Raphael abgelöst wird. An schönen Tagen, wenn es noch warm ist, aber die Nächte schon feucht sind, glitzern morgens überall Spinnweben; weil die silbrigen Fäden an ergrautes Haar gereifter Damen erinnnern, die einen „zweiten Frühling” erleben, spricht man vom „Altweiber-Sommer”; eigentlich hat dieser Begriff aber nichts mit Frauen zu tun; mit ‚weiben’ wurde im Altdeutschen das Knüpfen von Spinnweben bezeichnet. Ende September beginnt traditionell der Viehabtrieb aus den alpinen Hochweiden. Das Vieh wird geschmückt zu Tal geleitet, wo es mit Musik und Böllerschüssen begrüßt wird.

Im Gregorianischen Kalender ist der September der neunte Monat des Jahres mit 30 Tagen; deutscher Name des September ist Scheiding oder Holzmonat, mittelhochdeutsch Herbstmond; französisch Septembre, italienisch Settembre, spanisch Septiembre, englisch September; er entspricht dem jüdischen Tischri und dem arabischen Ramadan. In diesen Monat fallen die Tierkreiszeichen Jungfrau und Waage.

Bauernregeln: Septembergewitter machen Hoffnung auf eine gute Obst- und Weinernte.
‚Ziehen die wilden Gänse weg, / fällt der Altweibersommer in'n Dreck.’
‚Durch des September heitern Blick / schaut einmal noch der Mai zurück.’
‚Septemberanfang mit feinem Regen / kommt allzeit dem Bauern entgegen.’
‚Septemberregen / kommt der Saat gelegen.’
‚Septemberregen / dem Bauern Segen;
dem Winzer Gift / wenn er ihn trifft.’
‚Was Juli und August nicht taten, / läßt auch September nicht geraten.’
‚Wie im September tritt der Neumond ein, / so wird das Wetter im Winter - oder: den Herbst durch - sein.’
‚Wenn der September noch donnern kann, / setzen die Bäume noch Blüten an.’
‚September warm / Oktober kalt.’
‚Wenn im September Spinnen kriechen, / sie einen harten Winter riechen.’
‚Sitzten die Birnen Anfang September noch fest am Stiel, / bringt der Winter Kälte viel.’
‚Viel Eicheln im September, / viel Schnee im Dezember.’
‚Im September viel Schleh', / im Dezember viel Schnee.’
‚Nach Septembergewittern / im Winter Schnee und Kältezittern.’
‚Frische Septemberluft / den Jäger zum Jagen ruft.’
Jungfrau
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Die Jungfrau allgemein
Für die Jungfrau ist die Arbeit das Salz des Lebens. Ihre Aufgaben verrichtet sie mit peinlichster Sorgfalt. Jungfrauen möchten etwas sinnvolles tun. Dabei gehen sie sehr organisiert und strukturiert vor. Chaos und Improvisation sind ihnen ein Gräuel. Jungfrauen sind Kopfmenschen, sie stehen mit beiden Beinen auf dem Boden. Jungfrauen arbeiten zielstrebig, vernünftig und verlässlich. Sie passen sich dem Arbeitsprozess und dem Betrieb bestmöglich an. Daher sind sie die idealen Angestellten. Neben Stier und Steinbock gehört die Jungfrau als drittes Zeichen dem Erdelement an. Während der Stier die Fruchtbarkeit darstellt und der Steinbock, die Erde, die die Saat bewahrt, stellt die Jungfrau die Ernteeinbringerin dar. Sie führt zuende, was andere begonnen haben. Ganz anders als der Löwe, sucht sie nicht das Rampenlicht. Sie bleibt lieber im Hintergrund und beobachtet das Geschehen aus der Distanz. Ihre Bescheidenheit hält sie aber nicht davon ab, Besitz und Werte anzustreben. Ihre Ausgaben sind daher oft sehr hoch, auch weil sie großen Wert auf ein gepflegtes Äußeres legen. Sie lieben teure Cremes und ordentliche, zu jedem Anlass passende, Garderobe. Als Erscheinung werden Jungfrauen oft ihren Namen gerecht. Sie haben alle etwas Reines, Sauberes an sich, das sehr anziehend wirkt.

Zwei Engel haben heute Geburtstag





Montag, 14. September 2009

Eine Seefaht die ist lustig


Am Abend vor der Äquatortaufe wird das Testament abgegeben .
Hinterher gibt es noch ein Preisausschreiben für das Orignelste
Testament.ich bekam den 2 . Preis

Neptun und Tetes kommen mit Gefolge an Bord

Tetes und Neptun residieren für die Taufe

Die Äquatortaufe ist eine alte Seefahrertradition.
Jeder echte Seemann wird getauft, wenn er zum ersten Male den Äquator von Norden nach Süden überquert. Dabei wird er gesäubert von dem Staub der nördlichen Hemisphäre, die im Gegensatz zur südlichen Halbkugel den größten Teil der Landmassen und der Landbewohner beherbergt. Der Meeresgott Neptun und sein Weib Thetis achten peinlichst darauf, dass ihr Reich nicht verunreinigt wird. Sie besuchen jedes Schiff, das sich dem Äquator nähert, mit einer Schwadron von Kriegern und Polizisten, samt einem Hofstaat bestehend aus Dienern, Ärzten, einem Prediger, Notar, Sterndeuter, Stahlenschützer und einem Barbier. Die Polizisten fangen im Morgengrauen die Ungetauften der Schiffsbesatzung ein und werfen sie ohne Frühstück und Erbarmen in eine Frachtluke, wo sie bis zum späten Nachmittag unter der Hitze der Äquatorsonne schmachten und sich ihrer Sünden erinnern sollen - bis jeder einzelne aufgerufen und zur Äquatortaufe wieder ans Tageslicht hochgehievt wird.
Das Foto zeigt einen der widerwärtigsten Täuflinge unterwürfig auf allen Vieren kriechend auf



Gefesselt auf dem Operationstisch wird der Täufling von allen mitgebrachten Krankheiten der nördlichen Halbkugel gereinigt. Dafür sorgt ein geschultes Ärzteteam aus dem Gefolge des Neptun, das durch vielfältige äußere und innere Anwendungen den Kandidaten zu seinem Heil verhilft. Beißende Rezepturen aus Meeresfauna und -flora werden dem Täufling eingeflößt, um jegliche Krankheitskeime von innen zu besiegen und die eigenen Abwehrkräfte für das Leben in den südlichen Gefilden zu stärken. Um auch von außen die Krust selbst der hartnäckigsten Bakterien zu zerstören, wird er gesalbt mit frisch gewonnenem Haifischblut und Fangopackungen, soeben importiert vom Meeresgrund. Öl längst versunkener Tankschiffe wird zur Desinfektion aufgetragen. Um die Wirkung zu beschleunigen und den Dreck abzuschütteln, wird der Körper mit ein paar gekonnten Hieben und Schlägen ausgeklopft. Da hilft weder Zetern noch Klagen. Da hilft nur eins: eine großzügige Spende an das durstige Ärzteteam. "Wieviel Kisten willst Du spenden?" - "Eine ..." - "Was, nur eine, Du elender Geizkragen?" - "Au! Nein, nein, zwei ... zwei Becher Ziegenmilch

Zur würdigen Taufe gehört natürlich auch ein schönes Outfit. Darauf legen Neptun und sein Weib Thetis ganz besonderen Wert. Zu diesem Zweck wird der Täufling zum Barbier geführt. Um die Füße des Täuflings ist eine Schlinge gelegt, die nur kleine Schritte erlaubt. Nicht daß er auf die Idee käme wegzulaufen - nein, er sieht ja nichts mehr, da seine Augen noch von den Applikationen des Ärzteteams zugekleistert sind. Beim Barbier wird er auf einen Thron bugsiert, der auf einem Brett über dem Swimmingpool des Schiffes ragt, dem Ort der eigentlichen Taufe. Der Barbier erkundigt sich nach den Wünschen für die Frisur und den Bart und schlägt im rechten Moment mit dem Quast zu, so daß der Rasierschaum bis in den Hals dringt. Aber dann geht es schon ab in die Tiefe. Das Brett mit dem Friseurstuhl kippt nach unten, und der Täufling rücklings in die Fluten des Swimmingpools, wo er von einem begeisterten Täuferteam erwartet wird. Hier zahlt sich auch die Schlinge um die Füße aus, die die Beine automatisch nach oben in Position bringt, so daß die Täufer nur noch den Kopf des Täuflings in die farbige Brühe tauchen müssen. Beim Luftschnappen nimmt man soeben noch die Frage wahr, wie groß denn die Spende sei. Was, eine Kiste nur? Dann geht es vor dem Einatmen wieder zurück in das Taufwasser - bis man schließlich gesäubert vom Staub der nördlichen Halbkugel, aber auch entledigt jeden Barvermögens, dem Taufbecken endlich entsteigen darf.



Neptun weiß um die Bedeutung eines Atomschiffes. Flugs bringt er aus den Meerestiefen eine Kabine mit, um darin die Strahlenbelastung eines jeden Taufkandidaten zu messen. Dazu tritt der Taufkandidat vorsichtig auf die gereinigten Bodenplatten der Kabine und umklammert mit den Händen die Stahlgriffe, bevor der Strahlenschützer langsam den Schalter für die Messung hochfährt. (Vorsicht Hochspannung ;-)
Die Messung zum Strahlenschutz ist ganz einfach: Zappelt der Taufkandidat beim Hochfahren der Spannung zu sehr oder läßt er gar die Haltegriffe los, dann ist er mit den Strahlen des Atomschiffes verseucht und kann keinen Eingang in die südliche Hemisphäre finden. Hat er gegen einen kleinen Obulus den Strahlenschützer jedoch sanftmütig gestimmt, dann dreht dieser den Schalter nicht ganz so weit auf, und die Messung geht ausnahmsweise einmal glimpflich vonstatten.

Eine kleine Variante auf dem Operationstisch
Eine kleine Variante hat sich 1975 auf dem Operationstisch der Äquatortaufe vollzogen.
Da entkommt auch der stärkste Taufkandidat nicht mehr. Das verursacht weniger Stress bei den Täufern und somit auch bei den Täuflingen. Darauf legt Neptun in Hinblick auf die Dienstleistungsgesellschaft immer größeren Wert.



Bei der Göttin Thetis
Die Äquatortaufe ist geschafft. Man fühlt sich frei und neu geboren, sozusagen einer neuen Familie zugehörig. Zum Abschluß des äquatorialen Ritus heißt es nur noch, einen Besuch beim Meeresgott Neptun und seinem Weib Thetis abzustatten. Neptun läßt durch seinen Notar den Taufschein aushändigen, der attestiert, daß man nun frei und unter seinem persönlichen Schutz alle Gewässer südlich des Äquators befahren darf - für die jetzige Reise und alle weiteren dieses Erdenlebens. Thetis hingegen drängt auf einen etwas ausgeprägteren Liebesbeweis. Sie erwartet, daß man die Schwanzflosse ihres Fischleibs küßt, die mit einer Marinade aus dem bekannten Haifischblut und allerlei Kleingetier der südlichen Meeresfauna verziert ist. Ihre Diener und Polizisten achten darauf, daß man mit seinem Ehrbeweis nur nicht zögerlich ist. Es ist die letzte Chance, seine Spende an das durstige Gefolge großzügig aufzurunden

Zum Abschied noch ein Fisch zur Nachspeise
Er zappelt noch.

Sonntag, 13. September 2009

Hambur5ger Hafen Hummel Hummel

Hier wurde eine Große Hafenrundfahrt im Hamburger Hafen mit dem sehr kleinen Fotoapparat Canon Ixus I7 zoom gefilmt, dabei stammen auch die Tonaufnahmen von dem Fotoapparat, es war sehr schlechtes ...

Eine Kombination von historischen und aktuellen Aufnahmen vom Hamburger Hafen, mit Musik und Bildern von Hans Albers untermalt,

Die Cap San Diego war auf großer Fahrt zur Kieler Woche 2008. Am 01.07.2008 ist sie dann nach einem Abstecher nach Cuxhafen wieder Richtung Heimathafen aufgebrochen. Das Einlaufen im Hamburger Hafe...

Freitag, 11. September 2009

Hamburger Elbe am frühen morgen Schiffe auf der Elbe



Schiffe auf der Elbe
Hier sehen Sie Schiffe, die gerade im Bereich der Webcams fahren. Die Liste wird alle 90 Sekunden automatisch aktualisiert.
Name Typ Kurs
Altenwerder Sonstige E
Altona Sonstige W
Amanda Tanker E
Dagmar Tanker S
Dat Ole Land Passagierschiff W
Dettmer Tank 136 Tanker NW
Fairplay X Schlepper NE
Falkenstein Passagierschiff NW
Ijsseldelta Bagger NW
Juelssand Sonstige W
Lisa Tanker E
Lotse 1 Lotse S
Mein Schiff Passagierschiff E
Neuenfelde Sonstige N
Reynaert Bagger SE
Seeve Tanker S
Sophia Soraya Frachtschiff E
Stolt Kittiwake Tanker W
St Pauli Sonstige W

Freitag, 4. September 2009

Michael Jackson: The Last Goodbye



Michael Jackson: The Last Goodbye
Det King of Pop fand endlich seine letzte Ruhestätte
auf dem exklusiven Friedhof Forest Lawn Memorial
Ruhe in Frieden Michael